Rassestandards

Cane della Vita

Rassestandards

Rasse- und Gesundheitsbestimmung - Smart-Toller

Rassestandards
mehr erfahren...
ACW Sektion 4 (Jagdhunde, Retriever und Vorstehhunde)
In der F1 Generation beteiligte Rassen:
  • In der Varietät (F1 Generation):
  • Zuchtprojekt der ACW und IHV (Alianz Canine Worldwide und Internationaler Hundeverband e.V.)
  • Golden Retriever x Nova Scotia Duck Tolling Retriever:
  • Und der Varietät (F1 Generation):
  • Startprojekt des Toller Club Deutschland

Australian Shepherd x Nova Scotia Duck Tolling Retriever ebenso: Australian Shepherd x Nova Scotia Duck Tolling Retriever aus der Zucht in der ACW und IHV wie auch die Einkreuzungsvariante Epagneul Breton x Nova Sotia Duck Tolling Retriever (rein rote Linien).

In der F2 Generation sind dieselben Rassen beteiligt wie o.g. in Zuchtgeneration F2, jedoch wird hier bereits auf Körpergröße und Massivität der verwendeten Hunde größter Wert gelegt um das Zuchtziel des ursprünglichen Tollers dem Little River Duck Dock zu erreichen. Hündinnen zur Weiterzucht in der F2 Generation haben eine maximale Schulterhöhe von 50 cm, Rüden sind nicht größer als 53 cm. Hunde die größer sind werden mit Einkreuzungshunden die das untere Maß Ihrer Rassebeschreibung nicht wesentlich überschreiten (2-4 cm). Insbesondere Hündinnen die, die vorgegebene Schulterhöhe überschreiten sollen von schlankem bis sehr schlankem Typ sein, dabei aber überdurchschnittliche Kraft und Kondition vorweisen.

In der Zucht zur F3 Generation sollte die Einkreuzung zweier o.g. Rassen abgeschlossen sein und mit der Rückzucht auf die Little River Duck Dog Variante des Tollers begonnen werden. Dies setzt voraus, dass in dieser und allen folgenden Generationen (F4, F5, F6, und F7) ausschließlich Tiere aus besten Zuchten und über Generationen gesunden Linien verwendet werden die sich bereits als hervorragende Zuchttiere bewiesen wenn sie nicht aus einer durch ACW und IHV/ IHV e.V. / ACW kontrollierten Zucht stammen.
Für alle für die Zucht verwendeten Tiere gilt der die absolute Pflicht zum Nachweis der Vorfahren und deren Gesundheitszustand sowie deren Zuchtzulassung von der ACW und IHV anerkannten Organisationen. Lückenhafte Ahnentafeln werden nicht anerkannt.
Mischlingshunde aus anderen Zuchten ausser den von der ACW und IHV und Ihrer Dachverbände, können nur dann am Projekt teilhaben, wenn sie eine makellose Gesundheit aufweisen. Ebenso sollen sie in der entsprechenden Zuchtgeneration dem erklärten für diese Generation geltenden Zuchtziel entsprechen und über es sollen über 5 Generationen Ihre Ahnen lückenlos nachgewiesen werden können. Diese Nachweise sind schriftlich zu führen. Smart-Toller können ausschließlich unter schriftlicher Genehmigung der urhebenden Vereinigung ACW und IHV anerkannt werden.

Klassifikation:
Apportierhund sowie Familien, Therapie und Begleithund insbesondere geeignet für anspruchsvolle Hundesportarten und für die Arbeit am und mit Menschen sowie als reiner Familienhund in bewegungsfreudigen Familien.

Allgemeines Erscheinungsbild:
Der Smart-Toller der F1-Generation bis zur Generation F7 ist ein mittelgroßer, kraftvoller, kompakter und gut bemuskelter Hund, mit harmonischen und ausgeglichenen und eleganten Bewegungen. Knochensubstanz mittel bis kräftig; mit einem hohen Maß an Flinkheit ohne Nervosität zu zeigen, Wachsamkeit mit minimalem Schutztrieb sowie Entschlossenheit und Kreativität in der Lösung komplexer Aufgaben bei der Arbeit. Der Smart–Toller zeigt im Alltag einen ausgesprochen gelassenen Ausdruck, bis zu dem Zeitpunkt in dem er seine Aufgabe erkennt und darauf wartet sie erfüllen zu können; dann wechselt sein Ausdruck in ein hell waches, aufmerksames und liebevoll konzentriertes Erscheinungsbild mit hohem Will-to-please und dem absoluten Willen die gestellte Aufgabe zu lösen. In Aktion zeigen alle Varietäten der Smart–Toller ein freudiges und vorwärts gerichtetes, aber souverän gelassenes Verhalten, wobei der Kopf nahezu in einer horizontalen Linie mit dem geraden Rücken und der ständig freudige Erregung signalisierenden und stark befederten Rute getragen wird. Das weitere Zuchtziel ist, bis zur Generation F7 Toller zu züchten, die konträr dem allgemeinen Trend von Körpergröße und Gewicht, an der unteren Grenze der für die Toller gültige Rasse.- und Gesundheitsbestimmung rangieren.

Verhalten, Charakter, Wesen:
Der Smart –Toller ist sehr intelligent, sehr gelehrig und hat viel Ausdauer. Als hervorragender und mutiger Schwimmer ist er ein begabter und zuverlässiger Partner bei der Arbeit und im Sport, zu Wasser und zu Land, immer bereit, sanft aber sehr dynamisch und bezugsorientiert komplexeste Aufgaben auf klare Vorgaben hin, zu lösen Autokreativ handelnd bei der Lösung komplexer Aufgabenstellungen. Seine große Spielfreude ebenso wie sein großer Spielwitz sind die Grundlagen und die Triebfeder, für seine sehr ausgeprägte Fähigkeit eigenständig und intelligent, ohne weitere Einwirkung durch den Hundehalter, die Ihm übertragenen Aufgaben zu erledigen. Ebenso zeigt er immer Freude und scheint bei der „Arbeit“ permanent zu lächeln. Im Haus ist er sehr ausgeglichen und im Umgang mit Menschen ist der Smart-Toller ein zuverlässiger Assistents.- und Therapiehund insbesondere im Umgang mit Kindern und im Einsatz als Schulhund. Aber auch in der Personensuche findet der Smart-Toller wegen seiner Sanftmut, gepaart mit hohem Arbeitswillen seine Erfüllung. Der Smart-Toller hat einen starken Will to please, ist freundnlich, liebenswert und zutraulich so wie sehr zuverlässig.

Kopf:
Gut gemeisselt und etwas keilförmig bis kräftig und wohl proportioniert

Oberkopf :
Schädel : Der breite Schädel ist leicht bis kräftig gerundet, das Hinterhauptbein nicht hervortretend, ohne Backenbildung. Ein gutes Maß für einen durchschnittlichen Rüden ist 14-16 cm Abstand zwischen den Ohren; diese Breite verjüngt sich auf ca.4 cm am Ende des Nasenbeins. Die Länge des Kopfes beträgt ca. 23-24 cm von der Nase bis zum Hinterhauptbein; auf jeden Fall soll der Kopf in richtiger Proportion zum Körper stehen.

Stopp:
Mäßig bis kräftig

Gesichtsschädel:
Nasenschwamm : Der Nasenschwamm verjüngt sich vom Nasenbeinknochen zur Spitze, mit gut geöffneten Nasenlöchern. Die Nasenfarbe sollte braunschwarz bis schwarz sein. Fang : Verjüngt sich in einer klaren Linie vom Stopp zur Nase, wobei der Unterkiefer kräftig ist, jedoch nicht deutlich hervortritt. Die untere Linie des Fanges verläuft in einer nahezu geraden Linie von der Vorderkante der Lefze zur Hinterkante des Kieferknochens, wobei die Tiefe des Fanges in Höhe des Stopps grösser ist als an der Nase. Das Haarkleid am Fang ist kurz und fein. Lefzen : Gut dicht anliegend, im Profil mit einem leichten Bogen, jedoch ohne schwere und hängende Lefzen. Kiefer / Zähne : Kräftig genug, um einen schweres Aportel tragen zu können; die Weichheit des Mauls ist unentbehrlich. Der korrekte Gebißschlub ist das eng schliessende Scherengebiss. Augen : Sind gut voneinander entfernt eingesetzt, mandelförmig bis rund und von mittlerer Grösse. Die Augen sind bernsteinfarben, grün über braun bis tief schwarz. Der Ausdruck ist freundlich, aufmerksam und intelligent. Die Umrandung der Augen sollte der Farbe der Lefzen entsprechen. Ohren : Dreieckig bis rundlich, mittelgross, hoch und weit hinten am Schädel angesetzt, dabei am Ansatz sehr leicht angehoben; gut befedert am hinteren Teil der Faltung, kurzes Haar an den abgerundeten Spitzen.
Hals: Stark bemuskelt und gut aufgesetzt, von mittlerer Länge,

Körper:
Obere Profillinie : Eben. Rücken : Kurz und gerade. Lendenpartie : Kräftig und muskulös. Brust : Tiefer Brustkorb; der bis zu den Ellenbogen reicht. Rippen gut gewölbt; Brustkorb weder fassförmig noch flach. Untere Profillinie und Bauch : Mäßig aufgezogen. Rute: Die Rute folgt in der Verlängerung der sehr leicht abfallenden Kruppe; sie ist breit am Ansatz, üppig und stark befedert; sie reicht mit dem letzten Schwanzwirbel mindestens bis zum Sprunggelenk. Die Rute darf unterhalb der Rückenlinie getragen werden, außer für den Fall, dass die Aufmerksamkeit des Tollers erregt wird. Dann wird die Rute hoch und gekrümmt getragen; der Körper soll jedoch nicht von der Rute berührt werden.

Gliedmassen:
Vorderhand:
Allgemeines: Die Vorderläufe sehen wie zwei parallel stehende Pfeiler aus, gerade und starkknochig. Schulter : Die Schultern sollten muskulös sein, das Schulterblatt schräg zurück und gut gelagert sein; damit verbunden ein ausgeprägter Widerrist, der in einen kurzen Rücken übergeht. Schulterblatt und Oberarm sind ungefähr gleich lang. Ellenbogen: Dicht am Körper anliegend, weder aus-noch eindrehend; sie bewegen sich frei, gleichmäßig und elegant. Vordermittelfuß : Kräftig und etwas schräg stehend. Vorderpfoten : Sie sind mit kräftigen Schwimmhäuten versehen; von mittlerer Grösse, rund, mit eng aneinanderliegenden und gut aufgeknöchelten Zehen; Ballen dick; Wolfskrallen dürfen falls nötig zum Schutz der Unversehrtheit des Tieres entfernt werden.

Hinterhand:
Allgemeines: Muskulös, breit, gerade und parallel. Vor- und Hinterhandwinkelung ausgeglichen. Oberschenkel und Unterschenkel sind etwa gleich lang. Oberschenkel : Sehr muskulös Kniegelenke : Gut gewinkelt. Sprunggelenke : Tief angesetzt; sie drehen weder ein noch aus; Afterkrallen dürfen nicht vorhanden sein.Hinterpfoten : Wie dieVorderpfoten.

Gangwerk:
In der Bewegung vermittelt der Smart -Toller den Eindruck von Kraft, ist schwungvoll und unbeschwert. Er zeigt viel Vortritt und starken Schub. Die Pfoten sollten weder ein- noch ausdrehen. Die Läufe bewegen sich in einer geraden Linie. Wenn die Schrittfolge schneller wird, sollte der SmartToller schnüren (Pfoten eng auf einer Linie laufen); die Rückenlinie bleibt dabei eben.

Haarkleid:
Der Smart-Toller soll ein wasserabweisendes doppeltes Haarkleid tragen. Dieses ist mittellang und weich mit einer noch weicheren, dichten Unterwolle. Das Haarkleid darf eine leichte Wellung auf dem Rücken aufweisen, ist ansonsten jedoch glatt. Befederungen an sehr gut befederten Kehle, hinter den Ohren und an den Hinterseiten von Ober- und Unterschenkel sind weich; die Vorderläufe sind leicht befedert.

Farbe :
Die Farbe besteht aus verschiedenen Schattierungen von rot oder orange sowie creme und gold, wobei die Befederung und die Unterseite der Rute farblich heller ist. In der Regel ist mindestens eines der folgenden weissen Abzeichen vorhanden : Rutenspitze, Pfoten, Brust und eine Blesse. Ein Smart-Toller, darf nicht alleine wegen Fehlens eines weissen Abzeichens geringer bewertet werden. Die Pigmentierung der Nase, der Lefzen und der Augenränder soll fleischfarben, Ton in Ton mit der Farbe des Haarkleids, oder schwarz sein.

Größe:
Rüden F1: 46 - 56cm, Hündinnen: 45 - 52cm In den weiteren Generationen bis F7 jedoch abnehmend

Gewicht:
16 – 30Kg Hündinnen: 15 – 25 Kg In den weiteren Generationen bis F7 jedoch geringer werdend

Fehler:
Divergierende oder konvergierende Begrenzungslinien von Fang und Schädel Nase, Lidränder und Augen nicht in der vorgeschriebenen Farbe.
Rückbiss. Kamelrücken, Senkrücken, Schlaffe Lendenpartie.
Rute in Bewegung unterhalb der Rückenlinie getragen; zu kurz, geknickt oder gerollt den Rücken berührend. Durchgetretener vorderer Mittelfuss. Gespreizte oder dünne Pfoten. Haarkleid nicht glatt genug, zu wenig dicht. Fehlende Substanz bei einem ausgewachsenen Hund. Über- oder Untergröße von mehr als 2,5 cm über oder unter der Idealgröße.

Disqualifizierende Fehler:
Aggressive oder űbermässig ängstliche und nervöse Hunde. Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstőrungen aufweisen, műssen disqualifiziert werden.Bei erwachsenen Hunden jegliches Anzeichen von Scheuheit.
Rückbiss von mehr als 3 mm (1/8 inch.).Vorbiss, Kreuzbiss.
Unzureichende Schwimmhäute zwischen den Zehen.
Jede andere Farbe als die Schattierungen von rot oder orange sowie creme und gold.

Weitere Bestimmungen:
Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.

Voraussetzung zur Vorstellung zur Zuchttauglichkeitsprüfung sind:
Vorlage von:
  • Gutachten eines von der ACW / dem IHV zugelassenen Gutachters zum HD/ED Befund.
  • Hinterlegung des DNA Profils (genetischer Fingerabdruck)
Untersuchung zu:
  • prcd-PRA
  • CEA
  • MDR1
  • PRA
  • Entropium
  • Ektropium
  • Katarakt
  • CES
  • RD

Stand: 10-11-2018
Sprache der Urfassung: Deutsch

Rasse- und Gesundheitsbestimmung - Nova Scotia Duck Tolling Retriever (NSDTR)

Rassestandards
mehr erfahren...
ACW Sektion 4 (Jagdhunde, Retriever und Vorstehhunde)
Der Nova Scotia Duck Tolling Retriever wurde zum ersten Mal im Jahre 1900 unter dem Namen Littleriver Duck Dog erwähnt. Obwohl seine Ursprünge, der Überlieferung nach in den schottischen Highlands zu liegen scheint, gilt heutzutage Kanada als seine Heimat. Die aus den Highlands nach Nova Scotia während des englisch französischen Krieges vertriebenen Clanherren brachten die ursprünglichen Hunde aus der die Rasse entstand mit auf die Halbinsel Nova Scotia. Erst 1945 wurde der Toller als Rasse anerkannt und galt bereits 1956 als fast ausgestorben. Erst 1981 erlangte der als hochintelligent, kernig und fröhlich bekannte sowie flinke, folgsame und gelehrige Hund internationale Anerkennung. Er ist sehr temperamentvoll und ebenso anhänglich und entwickelt in der gemeinsamen Interaktion mit seinem menschlichen Partner einen überaus ausgeprägten Spielwitz den es bei der Arbeit in nützliche Bahnen zu lenken gilt. Aufgrund dessen, dass die Rasse noch sehr jung ist, nirgendwo schlüssig dargestellt ist aus welchen Rassen der Toller erzüchtet wurde und die Rasse mit einem Inzuchtkoeffizienten von 26% bewertet ist, ist bei der Zucht dieser hochgradigen Familienhunde ganz besondere Sorgfalt geboten und sollte nur von sehr sachkundiger Hand unter Berücksichtigung neuester/aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen durchgeführt werden. Der NSDTR bedarf sachkundiger Anleitung und benötigt unbedingt permanenten Familienanschluß aber auch genügend Freiraum um sein hohes Energiepotential ausleben zu können. Der NSDTR hat große Ausdauer und ist ein hervorragender Schwimmer.
Verwendung: Lock.- und Apportierhund sowie Familien und sportiver Begleit.- und Freizeithund.
Der NSDTR ist mittelgroß,der Knochenbau ist mittel bis kräftig und gut bemuskelt. Die Knochen sind trocken und das Gesamtgefüge ist fest. Der Körperbau ist überdies kompakt und sehr harmonisch.

Die Widerristhöhe:
Rüde: 48 bis 52 cm. Hündin: 44 bis 48cm je +/- 2 cm Toleranz bei entsprechender Verpaarung.
Die Rumpflänge übertrieft die Widerristhöhe um 10-15%
Der NSDTR soll ausgeglichen, nervenstark, selbstsicher, unbefangen und immer gutartig sein. Weiterhin soll er sehr aufmerksam und leichtführig und autokreativ in der Lösung komplexer Aufgaben sein. Er sollte belastbar und familiär orientiert sein und in entsprechender Situation leichten Schutz.- und Wachtrieb zeigen.

Kopf:
Gut gemeisselt etwas Keilförmig.

Oberkopf:
Schädel: Der breite Schädel ist nur leicht gerundet. Das Hinterhauptbein tritt nicht hervor. Der Oberkopf prägt keine deutlichen Backen aus. Ein gutes Maß für den Schädel eines ausgewachsenen Rüden ist 14 cm Abstand zwischen den Ohren, der sich auf 4 cm am Ende des Nasenbeins verjüngt. Die länge des Kopfes sollte zwischen 21 und 25 cm liegen, gemessen von der Nasenspitze bis zum Hinterhauptbein. Immer soll der Kopf in gesunder Proportion zum Körper stehen.

Stop:
Mäßig

Gesichtsschädel:
Nasenschwamm : Der Nasenschwamm verjüngt sich vom Nasenbeinknochen zur Spitze, mit gut geöffneten Nasenlöchern. Die Nasenfarbe sollte im Einklang mit der Farbe des Haarkleides oder schwarz sein.
Fang : Er verjüngt sich in einer klaren Linie vom Stop zur Nase, wobei der Unterkiefer jedoch kräftig ausgeführt ist, aber nicht deutlich hervortritt. Die untere Linie des Fanges verläuft in einer geraden Linie von der Vorderkante der Lefze zur Hinterkante des Kieferknochens, wobei die Tiefe des Fanges in Höhe des Stops grösser ist als an der Nase. Das Haarkleid am Fang ist dicht kurz und feinhaarig.
Lefzen : Dicht anliegend, im Profil mit einem leichten Bogen, jedoch ohne schwer zu sein.
Kiefer / Zähne : Kräftig genug, um ein größeres Apportell tragen zu können; die „Weichheit“ des Fanges ist unerlässlich. Die korrekte Gebißform ist das eng schließende Scherengebiss, wobei ein komplettes Gebiss vorgeschrieben ist.
Augen : Sind gut voneinander entfernt eingesetzt, mandelförmig und von mittlerer Größe. Die Augen sind bernsteinfarben bis braun. Der Ausdruck ist freundlich, bisweilen schelmig, aufmerksam und intelligent. Die Umrandung der Augen sollte der Farbe der Lefzen entsprechen.
Ohren : Dreieckig, mittelgroß, hoch und weit hinten am Schädel angesetzt, dabei am Ansatz leicht angehoben; gut befedert am hinteren Teil der Faltung, kurzes und feines aber sehr dichtes Haar an den abgerundeten Spitzen.

Hals:
Stark bemuskelt und gut aufgesetzt, mittellang, ohne lose Kehlhaut.

Körper:
Obere Profillinie : gerade. Rücken : Kurz und gerade. Lendenpartie : Kräftig und grazil muskulös. Brust: Tiefer Brustkorb; bis zu den Ellenbogen reichend. Rippen ästhetisch gewölbt; Brustkorb weder fassförmig noch flach. Untere Profillinie und Bauch : Mäßig aufgezogen.

Rute:
Die Rute folgt in der Verlängerung der sehr leicht abfallenden Kruppe; sie ist breit am Ansatz, üppig und stark befedert; sie reicht mit dem letzten Schwanzwirbel mindestens bis zum Sprunggelenk. Die Rute darf unterhalb der Rückenlinie getragen werden, außer im Fall, dass die Aufmerksamkeit des Tollers erregt wird. Dann wird die Rute hoch und gekrümmt getragen; der Körper solte jedoch nicht berührt werden.

Gliedmassen:
Vorderhand:
Allgemeines: Die Vorderläufe sehen wie zwei parallel stehende Pfeiler aus, gerade und starkknochig. Schulter : Die Schultern sollten muskulös sein, das Schulterblatt schräg zurück und gut gelagert sein; damit verbunden ein ausgeprägter Widerrist, der in den Rücken übergeht. Schulterblatt und Oberarm sind ungefähr gleich lang.
Ellenbogen: Dicht am Körper anliegend, weder aus.- noch eindrehend; sie bewegen sich frei und gleichmässig. Vordermittelfuß : Kräftig und etwas schräg stehend. Vorderpfoten : Sie sind mit kräftigen Schwimmhäuten versehen und mittelgroß, rund, mit eng aneinander liegenden und ausgeprägten Zehen; Ballen dick; Wolfskrallen können entfernt werden.

Hinterhand:
Allgemeines: Muskulös, breit, gerade und parallel. Winkel der Vor- und Hinterhand harmonisch. Oberschenkel und Unterschenkel sind etwa gleich lang. Oberschenkel : Sehr muskulös. Kniegelenke : Gut gewinkelt. Sprunggelenke : Tief angesetzt; nicht ein.- oder ausdrehend; Afterkrallen sollen nicht vorhanden sein. Hinterpfoten : siehe Vorderpfoten.

Gangwerk:
In der Bewegung vermittelt der Toller den Eindruck von Kraft, ist schwungvoll und unbeschwert teilweise filigran . Er zeigt viel Vortritt und ausgeprägten Schub. Die Pfoten sollten weder ein- noch ausdrehen. Die Läufe bewegen sich einer in geraden Linie (schnüren). Wenn die Schrittfolge schneller wird, sollte der Toller unbedingt schnüren (Pfoten eng auf einer Linie laufen); die Rückenlinie bleibt dabei eben und gerade.

Haarkleid:
Haar : Der Toller muss ein wasserabweisendes doppeltes Haarkleid haben. Dieses ist mittellang und weich mit einer noch weicheren, dichten Unterwolle. Das Haarkleid darf eine leichte Wellung auf dem Rücken aufweisen, ist sonst jedoch glatt. Beim Winterfell findet man auch lange, lockere Wellen im Kehlbereich. Befederungen an der Kehle, hinter den Ohren und an den Hinterseiten von Ober- und Unterschenkel sind weich; die Vorderläufe sind leicht befedert. Farbe : Bei der Farbe zeigt der Toller verschiedene Schattierungen von rot oder orange, wobei die Befederung und die Unterseite der Rute farblich heller ist. Auch die Fehlfarbe Buff kommt vor und ist bei entsprechender Verpaarung auf Grud des hohen Inzuchtkoeffizienten kein Grund für einen Zuchchtausschluß. Gewöhnlich ist mindestens eine der folgenden weissen Farbmarkierungen vorhanden : Rutenspitze, Pfoten, Brust und eine Blesse. Ein Toller, der von hoher „Qualität“ ist, darf nicht alleine wegen Fehlens eines weissen Abzeichens abgewertet werden. Die Pigmentierung der Nase, der Lefzen und der Augenränder soll fleischfarben, Ton in Ton mit der Farbe des Haarkleids, oder schwarz sein. FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten soll als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.

  • Divergierende oder konvergierende Begrenzungslinien von Fang und Schädel
  • Abrupter Stop
  • Nase, Lidränder und Augen nicht in der vorgeschriebenen Farbe
  • Rückbiss
  • Grosse, runde Augen
  • Kamelrücken, Senkrücken
  • Schlaffe Lendenpartie
  • Rute in Bewegung unterhalb der Rückenlinie getragen; zu kurz, geknickt oder gerollt den Rücken berührend
  • Durchgetretener Vordermittelfuss
  • Gespreizte oder dünne Pfoten
  • Haarkleid zu wenig dicht
  • Fehlende Substanz bei einem ausgewachsenen Hund
Disqualifizierende Fehler:
  • Aggressive oder űbermässig ängstliche Hunde
  • Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstőrungen aufweisen
  • Bei erwachsenen Hunden jegliches Anzeichen von Scheuheit
  • Rückbiss von mehr als 3 mm (1/8 inch.)
  • Vorbiss, Kreuzbiss
  • Unzureichende Schwimmhäute zwischen den Zehen
Diverses:
  • Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
  • Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden
Voraussetzung zur Vorstellung zur Zuchttauglichkeitsprüfung sind:
Vorlage von:
  • Gutachten eines von der ACW / dem IHV zugelassenen Gutachters zum HD/ED Befund.
  • Hinterlegung des DNA Profils (genetischer Fingerabdruck)
Untersuchung zu:
  • prcd-PRA
  • MDR1
  • PRA
  • Entropium
  • Ektropium
  • Katarakt
  • CES
  • RD

Stand: 27.06.19
Sprache der Urfassung: Deutsch

AKC Zuchtstandard - Offizieller Standard des Golden Retrievers

mehr erfahren...
Der Vorstand des „American Kennel Clubs“ hat folgende überarbeitete Standards für den Golden Retriever anerkannt, die vom Golden Retriever Club of America, Inc. eingereicht wurden, die im September 1990 in Kraft traten:

Allgemeines Erscheinungsbild – ein symmetrischer, kraftvoller, aktiver Hund, gesund und gut gebaut, nicht schwerfällig, langbeinig, der einen freundlichen Ausdruck hat und der eine Persönlichkeit besitzt, die eifrig, aufmerksam und selbstbewusst ist. Vorrangig ein Jagdhund, er sollte arbeiten wollen. Dem allgemeine Erscheinungsbild, der Balance, dem Gang und Zweck sollte mehr Aufmerksamkeit gegeben werden als allen anderen Körperteilen.

Fehler: Jede Abweichung vom beschriebenen Ideal soll als fehlerhaft betrachtet werden in dem Grad in dem es den Zuchtzweck stört oder mit dem Zuchtcharakter nicht einhergeht.

Größe, Proportionen, Gewicht – Rüden 23-24 Zoll (58,5-61cm) als Stockmaß, Hündinnen 21,5 -22,5 Zoll (54,5-57cm). Hunde, die mehr als einen Inch über oder unter dem Standard liegen, sollen proportional benachteiligt werden. Abweichungen in der Größe von mehr als einem Zoll vom Standard sollen disqualifiziert werden. Die Länge vom Brustbein bis zum Gesäß sollte ein bisschen länger sein als das Stockmaß im Verhältnis 12:11. Das Gewicht der Rüden 65-70 Pfund (29,5-34kg), Hündinnen 55-65 Pfund (25-29,5kg).

Kopf : ein breiter, leicht seitlich gebogener Schädel und längst ohne Vorsprung der vorderen Knochen (Stirn) oder Hinterkopfknochen. Das Ende gut begrenzt, aber nicht schroff. Das vordere Gesicht tief und breit, fast genauso lang wie der Schädel. Die Schnauze gerade im Profil, die sich sanft und stark in den Schädel mischt, wenn man sie im Profil oder von oben betrachtet, etwas tiefer und breiter am Ende als an der Spitze. Keine schweren Lefzen. Das Entfernen der Barthaare ist erlaubt, wird aber nicht gerne gesehen.

Augen –freundlich und intelligent im Ausdruck, mittelgroß mit dunklen enggefassten Lidern, gut auseinander stehend und in einer angemessenen Tiefe in der Augenhöhle sitzend. Die bevorzugte Farbe ist dunkelbraun; mittelbraun ist akzeptabel. Schräge oder enge, dreieckige Augen lenken vom richtigen Ausdruck ab und werden als Fehler gewertet. Es sollte kein weiß des Augapfels zu sehen sein, wenn der Hund geradeaus schaut. Hunde, die Anzeichen von funktionellen Abweichungen der Augenlider oder Wimpern (solche wie, aber nicht nur begrenzt auf: Trichiasis, Entropium, Ektropium oder Distichiasis) werden aus der Wertung entlassen.

Ohren relativ kurz mit einer vorderen Kante, die großzügig hinter und knapp über dem Auge herunterfallen nahe der Wangen. Wenn es vorgezogen wird, sollte die Spitze des Ohres gerade das Auge bedecken. Ein weiter unten liegendes, jagdhundähnliches Ohr ist fehlerhaft.

Nase schwarz oder braunschwarz, eine bei kaltem Wetter heller werdende Nase ist nicht problematisch. Eine rosa Nase oder eine, der die Pigmentierung fehlt, sind nicht der Standard.

Zähne ein Scherenbiss, bei dem die Außenseite der unteren Schneidezähne die Innenseite der oberen Schneidezähne berührt ist gewollt. Ein Unter- oder Überbiss ist ein Disqualifizierungsgrund. Zahnschiefstellung (unregelmäßige Platzierung der Schneidezähne) oder ein Zangenbiss (Frontzähne treffen auf den Rändern aufeinander) ist unerwünscht, darf aber nicht mit Unter- oder Überbiss verwechselt werden. Ein kompletter Zahnstand ist erwünscht. Deutliche Lücken sind ein schwerwiegender Fehler.

Hals, Rückenlinie, Körper
Der Hals- mittellang, geht langsam in gut geformte Schultern über, die ihm eine kräftige, muskulöse Erscheinung gibt. Eine natürliche Halskrause, keine lose Haut.
Die Rückenlinie ist kräftig und eben von der Widerrist zur leicht abfallenden Kruppe, egal ob sie stehen oder sich bewegen. Eine abfallende Rückenlinie, eine schwingender Rücken, eine flache oder steile Kruppe sind fehlerhaft.
Der Körper ist gut ausbalanciert mit kurzen Verbindungen, tief durch die Brust.
Die vordere Brust zwischen den Vorderbeinen muss wenigstens so breit sein wie die geschlossene Hand eines Mannes, den Daumen einbegriffen. Der Brustkorb spannt sich bis zum Ellbogen. Die Rippen sind lang und gut gewölbt, aber nicht fassmäßig, die sich gut in Richtung Hinterhand ausbreiten. Die Lenden sind kurz, muskulös, breit und tief, und wenig angezogen. Eine flache Brust, das Fehlen von Tiefe des Brustkorbes, eine übermäßig angezogen, flache oder steile Kruppe sind fehlerhaft.
Die Rute, die eine gute Verlängerung darstellt, stark und muskulös am Ursprung, folgt der natürlichen Linie der Kruppe. Die Rute reicht mit dem letzten Schwanzwirbel mindestens bis zum Sprunggelenk, aber nicht weiter. Wird die Aufmerksamkeit erregt, darf sie auf Rückenlinie getragen werden oder leicht nach oben gebogen, niemals aber über dem Rücken gekringelt oder zwischen den Beinen.

Vordere Gliedmaßen, sie sollte muskulös sein, gut verbunden mit dem Gesäß und freie Bewegung möglich machen. Die Schulterblätter sollten lang und locker sein mit dem oberen Ende eng beieinander an der Widerrist. Der Oberarm hat ungefähr dieselbe Länge wie die Schulterblätter, die Ellbogen liegen dicht am oberen Ende der Schulterblätter, eng in der Nähe der Rippen. Die Vorderläufe stehen gerade und sind starkknochig, aber ohne Unebenheiten. Das Sprunggelenk ist kurz und kräftig und etwas schräg stehend, aber keine Schwäche zeigend. Die Wolfskrallen dürfen entfernten werden, werden aber normalerweise beibehalten.
Die Pfoten sind von mittlere Größe, rund, kompakt und mit guten Gelenken und dicken Ballen. Überschüssiges Fell kann getrimmt werden, um die natürliche Größe und Kontur zu zeigen. Spreiz- oder Hasenpfoten sind fehlerhaft.

Hintere Gliedmaßen sind breit und muskulös. Im Profil fällt die Kruppe leicht ab, während der Beckenknochen in einem etwas größeren Winkel abfällt (ungefähr um 30 Grad von der Horizontalen) In natürlicher Stellung vereinigt sich der Oberschenkelknochen mit dem Becken in einem Winkel von 90 Grad, die Knie leicht gebogen, die Sprunggelenke liegen tief mit kurzen, starken Fesseln. Die Pfoten sind wie die Vorderpfoten. Von hinten gesehen stehen die Beine gerade. „Kuhsprunggelenke“, gespreizte oder sichelartige Sprunggelenke sind fehlerhaft.

Fell- dicht und wasserabweisend, mit einem dicken Unterfell. Das obere Fell ist fest und elastisch, weder rau noch seidig, eng am Körper anliegend, es darf gerade oder wellig sein. Eine ungetrimmte natürliche Halskrause, ein leicht federiges Fell an der Hinterseite der Vorderbeine und am Unterkörper, ein schwerer gefedertes Fell an der Vorderseite des Halses, an der Hinterseite der Schenkel und der Unterseite der Rute. Das Fell am Kopf, den Pfoten und an der Vorderseite der Beine ist kurz und ebenmäßig. Zu langes Fell, strubbelig, und welk hängend, das weich ist, ist unerwünscht. Die Pfoten dürfen getrimmt werden und abstehende Haare dürfen begradigt werden, aber die natürliche Erscheinung des Felles oder den Konturen sollte nicht durch Abschneiden geändert werden.

Farbe – Volles, glänzendes Gold in verschiedenen Abstufungen. Die Federung darf heller als der Rest des Felles sein. Mit Ausnahme einer grauen oder weißen Schnauze und des Körpers als Alterserscheinung, ist jegliche weiße Schattierung, die mehr als ein paar weiße Haare auf der Brust darstellt, je nach Grad abzuwerten. Helle Schattierungen, die erlaubt sind, dürfen nicht mit weißen Markierungen verwechselt werden. Eine dominierende Körperfarbe, die entweder extrem blass oder sehr dunkel ist, ist unerwünscht. Es sollte etwas Spielraum gegeben werden bei hellen Welpen, deren Färbung verspricht mit dem Alter nachzudunkeln. Jegliche andere erkennbare Farbe, sei es schwarz oder eine andere Farbe ist ein gravierender Fehler.

Gang – beim Trab ist der Gang locker, ruhig, kraftvoll und gut koordiniert, er zeigt einen guten Abstand. Egal von wo man sie beobachtet drehen sich die Beine weder nach innen noch nach außen, noch kreuzen sich die Füße oder kommen einander in die Quere. Je schneller der Hund läuft, umso mehr tendieren die Pfoten sich der Mittellinie zu nähern. Es wird empfohlen die Hunde an einer lockeren Leine zu führen, um ihren wahren Gang zu demonstrieren.

Temperament – Freundlich, verlässlich und vertrauenswürdig. Streitsüchtigkeit oder Feindseligkeit gegenüber anderen Hunden oder Menschen in normalen Situationen oder unbegründete Furchtsamkeit oder Nervosität ist nicht im Einklang mit dem Charakter eines Golden Retrievers. Solche Handlungen sollten je nach Bedeutung zu einer Abwertung führen.

Disqualifizierungen: Größenabweichungen von mehr als einem Zoll gegenüber der Ober-. Oder Untergrenze des Standards. Unter- oder Überbiss.

Genehmigt 13. Oktober 1981
Reformatiert 18. August 1990

Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns doch bitte eine E-Mail.
cane.della.vita@gmx.de